Nie wieder Langeweile: 7 tolle Wortspiele, die du via WhatsApp spielen kannst

Inzwischen chatten wir nicht nur mit WhatsApp, wir können auch telefonieren und demnächst werden wir damit auch Geld überweisen und sonst was machen. Auch spielen. Das können wir jetzt schon.

Foto: © Maik Schwertle / pixelio.de
Foto: © Maik Schwertle / pixelio.de

Vor allem einfache Wortspiele eignen sich hervorragend zum Spielen in einer WhatsApp-Gruppe. Dabei ist es euch überlassen, ob ihr für jede Spielekategorie eine eigene Gruppe erstellt oder für alle zusammen.

Hier ein paar Beispiele für Wortspiele:

1. Ich mag … und ich mag nicht …

In diesem Spiel zählt der Gruppenleiter auf, was er mag und was nicht. Er mag zum Beispiel Boote, Beeren und Haare, aber keine Stühle, Fähren und Lehrer. Das ist einfach, oder? Der Gruppenleiter mag wohl alles, was einen Doppelvokal enthält und er mag keine Wörter mit einem stummen H. Wer die Antwort als erster postet, darf sich das nächste Spiel ausdenken.

Natürlich kann man dieses Spiel in unzähligen Varianten spielen: Ich mag alles mit einem Doppelkonsonanten und lehne alles mit nur einem Vokal ab. Ich mag alles mit einem PH im Wort und mag nicht Wörter mit TH. Ich mag Wörter mit zwei A und keine Wörter mit Z. Schwieriger wird es, wenn man thematisch unterscheidet, z.B. Ich mag Wörter, die mit Urlaub zu tun haben. Ich mag nicht Wörter, die mit Tod zu tun haben. Oder ich mag Doppelwörter (z.B. Türrahmen, Hosenbund, …) aber keine einsilbigen Wörter (Fisch, Wand,…)

2. Buchstabensalat

Auch Buchstabensalat lässt sich bequem via WhatsApp spielen. Wir haben bereits berichtet. Der Gruppenleiter bestimmt eine Kategorie, damit es nicht zu schwer wird und wählt daraus ein Wort. Nun vertauscht er dessen Buchstaben nach Belieben und fragt die Gruppenmitglieder, um welches Wort es sich handelt. Beispiel gefällig?

Kategorie Hauptstädte:

OHMOSCLTK

VJAESOAR

MLAIBDAAS

Wer es als erster weiß, darf die nächsten Wechstaben verbuchseln.

3. Alphabet-Satz

Der Gruppenleiter beginnt einen Satz, zum Beispiel mit dem Wort „Hallo“. Der nächste Spieler muss den Satz ergänzen mit einem Wort, das mit I beginnt, weil das I im Alphabet gleich nach dem H kommt, mit dem ja das erste Wort beginnt. Er schreibt also „Hallo, ich“. Der dritte Spieler braucht ein Wort mit J, weil es im Alphabet nach dem I kommt. Natürlich muss der Satz einen Sinn ergeben. Er schreibt „Hallo, ich jage“. Der vierte schreibt „Hallo, ich jage kommendes“ usf.

Erstens ist es ganz lustig zu sehen, was dabei herauskommt, zweitens darf jeder seiner Kreativität freien Lauf lassen. Wie es weitergeht ist Vereinbarungssache. Eventuell darf derjenige, der den Satz zu einem würdigen Abschluss bringt, von vorne beginnen. Oder auch derjenige, der kein passendes Wort mehr findet.

4. Worträtsel

Ein besonderes Wortspiel sind logische Buchstabenreihen. Der Gruppenleiter stellt folgendes Zeichen im Gruppen-Chat ein: A B D G K. Die anderen Spieler müssen hinter die Gesetzmäßigkeit in dieser Buchstabenfolge kommen und dann die Reihe mit dem nächsten logischen Buchstaben ergänzen. Die Lösung ist in diesem Fall P. Zwischen den ersten beiden Buchstaben wurde kein weiterer ausgelassen, zwischen dem 2. und dem 3. wurde einer ausgelassen (das C), dann zwei (E und F), dann drei und schließlich vier.

Hier gibt es unzählige Möglichkeiten der Reihenbildung:

A Z C W E T F ?
Abwechselnd ein Buchstaben von vorne und einer von hinten, aber vorne jeder zweite und von hinten jeder dritte. Lösung daher: Q

K L J M I N ?
Vom K ausgehend der nächste Buchstabe (L), dann der vorherige (J), usf. Lösung: H

B F J P ?
Immer der nächste Buchstabe nach einem Vokal. Lösung V

B C D G J O ?
Nur Buchstaben mit Rundungen, Lösung daher P.

A E F H L
Nur Buchstaben mit einem Querstrich, Lösung daher T.

5. Stadt Land Fluss

Das ist der Klassiker schlechthin. Was wir sonst auf einem Blatt Papier spielen, verlagern wir nun auf das Handy-Display. Der Gruppenleiter legt die Kategorien fest, z.B. Stadt, Land, Fluss, Berg, Tier, SchauspielerIn, PolitikerIn etc. Und danach bestimmt er einen Buchstaben, mit dem gespielt wird, z. B. „B“.  Nun wird gechattet, wobei eine enge zeitliche Begrenzung sinnvoll ist. Oder nach den richtigen Regeln: Das Spiel ist zu Ende, sobald der Erste alle Begriffe gefunden hat.

Jeder muss aus jeder der Kategorien einen sinnvollen Begriff finden und chatten. Also z.B. Berlin, Belgien, Bramhaputra, B’gadener Hochthron, Braunbär, Becker (Ben), Bahr (Egon)

Wer einen Begriff gefunden hat, den sonst keiner aus der Gruppe hat, bekommt dafür 20 Punkte. Für Mehrfach-Nennungen gibt es 10, für falsche oder fehlende Antworten 0 Punkte.

6. Zusammengesetzte Hauptwörter

Der Gruppenleiter beginnt und nennt ein zusammengesetztes Hauptwort, etwa Sonnen-Blume. Der nächste (es sollte eine bestimmte Reihenfolge vereinbart werden) muss nun ein zusammengesetztes Wort finden, dass mit dem zweiten Teil des zuvor genannten Wortes beginnt, z.B. Blumen-Stock, der nächste bildet ein Doppelwort mit Stock, etwa Stock-Bett, dann kommt Bett-Vorleger und dann? Dann wird’s schwierig? Derjenige, der kein Wort mehr bilden kann, hat verloren. Zur Schadensbegrenzung darf er ein neues Spiel beginnen.

7. Teekesselchen

Ein sehr beliebtes Wortspiel ist „Teekesselchen“. Hier gibt es zwei Gruppenleiter. Beide einigen sich auf ein doppeldeutiges Wort, etwa auf das Wort „Bett“. Das kann ein Flussbett sein oder ein Möbelstück zum Schlafen. Der erste Spieler nimmt das Flussbett, der zweite das Möbelstück. Beide Spieler posten nun abwechselnd je einen Hinweis, der den Begriff umschreibt. Etwa „Mein Teekesselchen ist sehr, sehr lang“. Daraufhin der zweite Spieler: „Und meines rund 1 Meter breit“. Und wieder der erste Spieler „Meines hat mit Wasser zu tun“. Der Zweite: „Ich kann meines in einem Möbelhaus kaufen“. Nun könnte jemand aus der Gruppe bereits die Lösung kennen. Er teilt sie mit und wenn sie richtig ist, darf er zusammen mit einem zweiten Spieler (oder aber auch alleine) ein neues Teekesselchen suchen.

Mögliche Wörter mit Doppelbedeutungen findet ihr in unserem Artikel.

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