4 Gründe warum der neue Messenger „Peach“ WhatsApp nicht gefährlich werden kann

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Eine neue App möchte das Internet revolutionieren. Peach (zu Deutsch „Pfirsich“) nennt sich die Anwendung, die in den letzten Tagen sehr viel Lob geerntet hat. Wir haben die App unter die Lupe genommen und nennen einige Gründe, warum WhatsApp weiterhin die Nummer eins bleiben wird.

Zahlreiche Webseiten und Nachrichtenportale haben über die neue App berichtet und sie großteils in den Himmel gelobt. Statements wie „Das ist die Zukunft“ oder „WhatsApp muss sich warm anziehen“ waren an der Tagesordnung. Doch stimmt das auch? Wir haben die App getestet und vier triftige Gründe gefunden, weshalb Peach keine Chance gegen den Platzhirschen hat.

1. Peach gibt es (derzeit) nur für iOS

Ein erfolgreicher Messenger muss für möglichst viele Menschen verfügbar sein, um Erfolg zu haben. Natürlich gibt es beim Start einer neuen App Wichtigeres, als die Adaption für andere Betriebssysteme, trotzdem ist die Verfügbarkeit für Android für den langfristigen Erfolg maßgeblich. Ganz besonders, weil das Google-Betriebssystem einen Marktanteil von mehr als 70 Prozent hat.

2. WhatsApp hat viele & treue Anhänger

Über 900 Millionen aktive WhatsApp-Nutzer hat Mark Zuckerberg im November letzten Jahres vermeldet. Seither sind die Nutzerzahlen sicher noch weiter gestiegen und entsprechend schwer wird es auch für Peach diese große Anhängerschaft zu überzeugen. Vor allem der Gruppenzwang ist bei der Wahl des Messengers entscheidend. Was nützt einem eine coole App zum Nachrichtenaustausch, wenn alle Freunde und Bekannte nicht mit von der Partie sind?

3. Es gibt keine privaten Chats

Einfach mit einem Freund zu chatten, ist mit Peach erst gar nicht möglich. Vielmehr ist die App als ein kleines Facebook zu sehen, bei dem jeder Nutzer eine eigene Pinnwand hat. Auf dieser kann man dann Nachrichten, Bilder, GIFs und Ähnliches posten. Mit Hilfe der sogenannten „Magic Words“ kannst du zusätzlich ganz spezielle Inhalte veröffentlichen. So ewta lässt sich mit dem Wort „battery“ der aktuelle Akkustand deines iPhones oder mit „here“ dein Standort posten.

So etwas wie einen privaten Chat mit einem oder mehreren Gesprächspartnern gibt es aber (noch) nicht.

4. Peach ist kein echte WhatsApp-Konkurrent!

Aus den oben genannten Argumenten geht hervor, dass Peach kein richtiger Konkurrent für WhatsApp ist. Vielmehr sieht sich die neue App eher als Hybrid zwischen WhatsApp und Facebook.

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