WhatsApp für Kinder: Mit diesen 5 Tipps nehmen Eltern die richtigen Einstellungen vor

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WhatsApp ist zwar nicht Facebook, aber es ist auch hier schnell mal was geschrieben, was man hinterher bereut – vor allem in einem Gruppen-Chat. Eltern sollten daher ihren Kindern Ratschläge für den richtigen Umgang mit WhatsApp geben.

Quelle: SCHAU HIN!

Daran ändert auch die jüngst eingeführte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nichts. Im Gegenteil, den Begriff sollte man den Kindern sogar zu erklären versuchen. Dass also die Daten beim Versender ver- und erst beim Empfänger wieder entschlüsselt werden. Und dass selbst das Unternehmen hinter WhatsApp sie nicht lesen kann. Und dass diese Funktion automatisch aktiviert wird, wenn man die neueste Version der App installiert hat.

Der Eltern-Ratgeber „Schau hin!“ empfiehlt darüber hinaus fünf Tipps für den richtigen Umgang mit Messengern wie WhatsApp. Immerhin nutzen bereits in der Unterstufe rund 90 Prozent der SchülerInnen WhatsApp. Dabei dürften sie in diesem Alter den Messenger gar nicht installieren. Dies ist laut Nutzungsbedingungen erst ab einem Alter von 16 Jahren erlaubt. Allerdings müssten die Kleinen dann schon ganz gut Englisch können, um das zu verstehen – und ob der Länge viel Zeit haben.

„In any case, you affirm that you are at least 16 years old as the WhatsApp Service is not intended for children under 16. If you are under 16 years of age, you are not permitted to use the WhatsApp Service.“

Hier nun die 5 Tipps:

1.      App vor Installation prüfen

Das Installieren von Apps sollten gerade bei den ganz Kleinen Elternsache sein. Eltern können dafür auch den Zugang zum Play Store mit einem Passwort sichern. Vor der Installation kann man sich bei schau-hin.info oder handysektor.de informieren, was zu beachten ist. Orientierung bieten auch Nutzerkommentare – oder aber unsere App-Reviews auf androidmag.de. Wichtig ist auch auf die Zugriffsrechte zu achten. Diese werden direkt vor dem Download im Play Store angezeigt. WhatsApp fordert etwa zahlreiche und umfassende Nutzerrechte ein.

2.      Chat-Regeln vereinbaren

Gerade bei Messengern sind Kinder nicht vor Werbung, Gewalt, Mobbing oder gar Pornografie geschützt. Es ist daher wichtig, dass Eltern zusammen mit dem Kind Chat-Regeln festlegen. Dem Kind muss zum Beispiel mitgeteilt werden, dass es respektvoll mit den Chat-Partner umzugehen hat. Es darf keine unpassenden (gewaltverherrlichende, pornografische, …) Inhalte verbreiten. Gerade bei fremden Kontakten sollte es äußerst misstrauisch sein. Wenn es das Gefühl hat, dass eine Kommunikation im unüblichen Rahmen abläuft, sollte es die Eltern verständigen. Besonders unangenehme Zeitgenossen meldet man dann bei jugendschutz.net oder dem Zentrum für Kinderschutz im Netz oder natürlich auch der Polizei.

3.      Einstellungen prüfen

Die Eltern sollten unbedingt auch die WhatsApp-Einstellungen überprüfen. Im Besonderen die Statusanzeige und das Profilbild. Es muss nicht immer ein echtes Profilbild von einem selbst sein. Wer das Profilbild, den Status und den Zuletzt online-Status zu sehen bekommt lässt sich genau festlegen (Einstellungen -> Account -> Datenschutz). Bei der Anzeige „Zuletzt online“ wählt man besser „niemand“ aus. Man kann hier auch die Lesebestätigungen ausstellen, mit dem Nachteil, dass man selbst dann auch keine bekommt.

4.      Daten schützen

Auch wenn die Nachrichten nun verschlüsselt sind, sollte man auf den Inhalt achten. Allzu schnell ist eine Nachricht weitergeleitet und gelangt somit in falsche Hände. Gerade die Handynummer soll das Kind nur jemandem bekanntgeben, den es kennt und vertraut.

5.      Nutzungszeiten vereinbaren

Ganz wichtig: Die ständige Erreichbarkeit, bzw. der Zwang, ständig die Nachrichten abrufen zu müssen, das macht uns auf Dauer krank. Die Eltern sind daher dazu aufgefordert, dem Kind zu erklären, dass es ganz normal ist, nicht sofort auf eine Nachricht zu antworten. Das Kind muss sich genauso Handypausen verordnen wie wir Erwachsene, genaugenommen noch mehr. Gerade beim Essen oder bei den Hausaufgaben muss das Gerät auf lautlos gestellt oder noch besser in den Flugmodus versetzt werden. Auch kurz vor dem Schlafengehen nimmt man das Handy nicht mehr zur Hand, weil das gleißende Licht der Bildschirme das Hormon Melatonin unterdrücken kann und das regelt die Schlafphasen.

Weitere Informationen erhalten Eltern auf https://www.schau-hin.info im Bereich „Mobile Geräte“.

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